Rezension zu Markus Mörth: Die Surrealisten.

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Drei Jugendfreunde aus unterschiedlichen Sub-Milieus des Grazer Bürgertums, miteinander verbunden durch einen „surrealistischen Pakt“, den sie in ihrer Gymnasialzeit geschlossen haben, treffen sich nach Jahren wieder. Einer von ihnen ist plötzlich allein für eine kleine Tochter verantwortlich, der zweite laboriert an den emotionalen und finanziellen Folgen einer geplatzen Hochzeit, und der dritte hat eine große Wohnung, gleich ums Eck vom Cafe Harrach, in der sie dann irgendwie alle drei wohnen. Natürlich ist nichts so, wie es scheint, und jede der drei Lebenssituationen hat ihre zunächst verborgene Schattenseite, die nach und nach ans Licht kommt. Natürlich helfen die drei sich gegenseitig erfolgreich bei der Bewältigung dieser Schattenseiten. Natürlich geht es bei dieser Bewältigung jeweils um verschiendene Spielarten des Mißverhältnisses von „antibürgerlichem Jugendideal“ und „bürgerlichen Sachzwängen“. Und natürlich erweist sich der Erfolg ihrer Bemühungen an den Beziehungen zu Frauen, Kindsmüttern und Geliebten. Ich sage vier Mal „natürlich“. Warum? – … weiterlesen im Buchmagazin des Literaturhauses Wien