symposion Text-World–World-Text II

10. 06. 2017 | 10:00 | forum stadtpark, graz | On the relationship between experiment, politics and literature | Tom Bresemann | Eduard Escoffets | Gundi Feyrer | Max Höfler | Margret Kreidl | Barbi Markovic | Fiston Mwanza Mujila | Jörg Piringer | Ásta Fanney Sigurðardóttir | Clemens Schittko | Ulrich Schlotmann | Stefan Schmitzer | Christoph Szalay | trauma wien | Érica Zíngano | –> Fotos I <– | –> Fotos II <–

“denunziationen” @ nachtbilder @ Ö1

22. 01. 2017 | 22:05 | radio Ö1, nachtbilder |  Seine Bücher heißen “scheiß sozialer frieden”, “vier schuss”, “zwei primitive balladen” oder “wohin die verschwunden ist, um die es ohnehin nicht geht”: Stefan Schmitzer, geboren 1979 in Graz, ist durchaus kein Verfasser harmloser Texte. Aber trotz oft radikaler politischer Botschaft haben gerade die Gedichte des Grazer Autors oft die Leichtigkeit von Song-Texten.

Stefan Schmitzers neuer Band “denunziationen” trägt den Untertitel: “haltlose gedichte” und enthält Lyrik von der Art, die man aus der Beatnik-Ära kennt: spontan, frech, und auf eine eigenwillige Art rhythmisch: “ICH möchte teil der kreativen klasse sein, und nicht mehr wissen, welche welt das ist, die ich bewohne; ich hätte gerne einen haufen sexy sachen, ein waffenrad und eine erstausgabe h.g. wells”.

„Bauer-Point – Bauer weiter/überschreiben“

21:00 | Literaturhaus Graz | Reihe: | Mitglieder der GAV (Grazer AutorInnenversammlung) lesen und interpretieren Wolfgang Bauer neu. Mit: Günter Eichberger, Wilhelm Hengstler, Mike Markart, Stefan Schmitzer, Cordula Simon, Martin Wanko

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Weiterschreiben, überschreiben, drüberschreiben – die GAV und der Autor Wolfi Bauer sind ein untrennbares Kapitel Grazer und österreichischer Literatur und Literaturgeschichte. Bauer trat nie aus der GAV aus, die GAV trat auch nie aus Bauer aus – das heißt schon was.  Also wird es Zeit, dass die GAV auch was für den Bauer tut, eh auch zu Lebenszeiten schon, aber danach auch. Sechs Autoren, Eichberger, Hengstler, Markart, Schmitzer, Simon und Wanko, die den Dichter Bauer kennen gelernt haben, der eine besser, die andere schlechter, geben sich nun die Eher beim Bauer noch etwas dranzuhängen. Also dann, auf den Bauer und den Stoff! (Martin Wanko)

lesung der GAV neuaufnahmen von 2015

21. 10. 2016 | 19:00 | Wien | Literarisches Quartier Alte Schmiede | am Vorabend der Generalversammlung 2016: AUFGENOMMEN 2015 – die neuen Mitglieder der GAV stellen sich vor

21. 10. 2016 | 19:00 | Literarisches Quartier – Alte Schmiede; Schönlaterngasse 9, 1010 Wien, www.alte-schmiede.at | am Vorabend der Generalversammlung 2016: AUFGENOMMEN 2015 – die neuen Mitglieder der GAV stellen sich vor


Es lesen: Renate Aichinger, Michael Amon, René Bauer, Ines Birkhan, Bettina Gärtner, Michaela Hinterleitner, Nadine Kegele, Hildegard Kokarnig, Markus Lindner, Doris Nußbaumer, Anne Marie Pircher, Bruno Pisek, Marcus Pöttler, Stefan Reiser, Stefan Schmitzer, Wolfgang Schöner, Susanne Schweiger, Angelika Stallhofer, Elisabeth Strasser, Erich Wimmer | Moderation: GERHARD JASCHKE

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«when I think of palace, I think of…» #2 | lecture performance

06. 10. 2016 | 17:00 | Forum Stadtpark | Lecture Performance von Chris Szalay und Stefan Schmitzer im Ouzhou Palace (Ausstellung 24. 09. – 15.10.) | Ouzhou ist das chinesische Wort für Europa, und ein Palast ist ein Gebäude, das zu allen Zeiten und in allen Kulturen Fantasien von Raum, Fülle und Luxus evoziert. Ouzhou Palace wird ein Moment zwischen Spiegelsaal, Asiarestaurant und europäischem Traumbild.

06. 10. 2016 | 17:00 | Forum Stadtpark | Lecture Performance von Chris Szalay und Stefan Schmitzer im Ouzhou Palace | –> fotostrecke 

(Ausstellung 24. 09. – 15.10.; Installation: Bernhard Luthringshausen (AT), Christoph Szalay (AT), Evelyn Temmel (AT), Clara Wildberger (AT), Claudia Gerhäusser (AT/DE); Sound: Marlon Fink aka fontarrian (AT); Performance: Lea Schneider (DE), Stefan Schmitzer (AT); Grafik: Tina Schneider (AT), Ruohong Wu (CN))

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Ouzhou ist das chinesische Wort für Europa, und ein Palast ist ein Gebäude, das zu allen Zeiten und in allen Kulturen Fantasien von Raum, Fülle und Luxus evoziert. Ouzhou Palace wird ein Moment zwischen Spiegelsaal, Asiarestaurant und europäischem Traumbild. Claudia Gerhäusser, Bernhard Luthringshausen, Christoph Szalay, Evelyn Temmel und Clara Wildberger sind in den Bereichen Architektur, Fotografie, bildende Kunst und Literatur zu Hause. Im Rahmen des Themenschwerpunkts „Rathaus der Herzen“ im Forum Stadtpark und in Kooperation mit dem steirischen herbst befragen sie mit „Ouzhou Palace“ Europa vor allem auf der Basis örtlicher Zustände, in welchen sich die Diskrepanz zwischen Werten, Idealen und Träumen manifestiert. „Ouzhou Palace“, der nach zwei Seiten geöffnete Palast, folgt seiner eigenen räumlichen Logik und versucht, eine kollektive Geschichte aus vielen Einzelteilen sichtbar zu machen. So werden der Ort selbst und die dortigen Objekte, Bilder, Meinungen und Ideen zu einem neuen Ensemble in der Auseinandersetzung mit dem Sehnsuchtsort Ouzhou.


text->world / world->text | experimentation, politics and literature

17.06. – 18.06.2016 | jeweils 10:00 – ??:?? | CROWD im FORUM STADTPARK | An zwei Tagen werden über 20 experimentell arbeitende, internationale Autor*innen über das Verhältnis zwischen Experiment, Literatur und dem Politischen diskutieren und bei ihren Lesungen und Performances einen tiefen Einblick in die aktuellen Strömungen internationaler, experimenteller Literatur gewähren.

17.06. – 18.06.2016 | jeweils ab 10:00 | CROWD im FORUM STADTPARK |

fotostrecken -> I/1 | I/2 | II/1 | II/2

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Richtige Literatur im Falschen? #II

19.-21. 05. 2016 | Literaturforum im Brechthaus | Chausseestraße 125 | D-10115 Berlin

19.-21. 05. 2016 | Literaturforum im Brechthaus | Chausseestraße 125 | D-10115 Berlin-Mitte |

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Mit Ann Cotten, Heike Geißler, Norbert Niemann, Kathrin Röggla, David Salomon, Stefan Schmitzer, Erasmus Schöfer, Daniela Seel, Ingar Solty, Enno Stahl, Thomas Wagner, Michael Wildenhain, Raul Zelik und Gastreferenten

Für alle sichtbar – und neuerdings ohne schamhafte Bemäntelung – tritt zutage, dass die Wirtschaftsordnung des globalen Kapitalismus nur einer sehr kleinen Gruppe von Menschen auf dem Planeten nützt, während sie die Chancen und Perspektiven der überwiegenden Mehrzahl einschränkt, was den Abbau von Demokratie und Freiheitsrechten einschließt. Wenn das immer so weiter geht (was nach Walter Benjamin die eigentliche Katastrophe wäre), welche Welt soll daraus entstehen? Eine Gesellschaft mit noch spitzeren Ellenbogen? Mit einem zum Grundprinzip erklärten Sozialdarwinismus? Oder gibt es andere Wege? Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Literatur? Wie wird sie beeinflusst durch die aktuelle Lage? Was kann sie selbst beeinflussen?