text->world / world->text | experimentation, politics and literature

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17.06. – 18.06.2016 | jeweils ab 10:00 | CROWD im FORUM STADTPARK |

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Jaap Blonk (NL), Ann Cotten (AT/US), Steven Fowler (GB), Katarzyna Giełżyńska (PL), Mara Genschel (D), Jazra Khaleed (GR), Ralf B. Korte (D), The Geminii (F), Margento (RO), Robert Herbert McClean (IE), María Mencía (ESP), Tom Nisse (BEL), Jörg Piringer (AT), Stefanie Sargnagel (AT), Daniela Seel (D), Clemens Schittko (D), Ulrich Schlotmann (D), Olga Pek (CZ), Stefan Schmitzer (AT), Álvaro Seiça (PT), Kinga Toth (HU) uvm. | fotos von  lena p. #1fotos von  lena p. #2   | fotos von clara w. #1 | fotos von clara w. #2

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Das Forum Stadtpark und drei weitere Europäische Literaturinstitutionen (Lettrétage – das Literaturhaus in Berlin Kreuzberg, Nuoren Voiman Liitto – Helsinki, Ideogramma – Nikosia) haben eine internationale Community für Independent-Literatur namens CROWD gegründet, in dessen Rahmen heuer eine dreimonatige Bustour mit mehr als 100 internationalen Autor*innen stattfindet. …

Auch im Forum Stadtpark wird Halt gemacht, wo hierzu ein großes Symposium namens Text-World–World-Text – On the relationship between experimentation, politics and literature ausgerichtet wird: An zwei Tagen werden über 20 experimentell arbeitende, internationale Autor*innen über das Verhältnis zwischen Experiment, Literatur und dem Politischen diskutieren und bei ihren Lesungen und Performances einen tiefen Einblick in die aktuellen Strömungen internationaler, experimenteller Literatur gewähren. Seit jeher gibt es eine rege Interaktion zwischen dem politischen und künstlerischen Diskurs. Vor allem durch die Umwälzungen der nahen Vergangenheit wird die Frage immer dringlicher, welche Rolle der/die Autor*in in der Gesellschaft spielen kann und soll. Für experimentell arbeitende Autor*innen stellt sich insbesondere die Frage, welche Rolle neue künstlerische Formen und Methoden in dieser Beziehung zwischen Literatur und Gesellschaft spielen. Können diese neuen Formen möglicherweise neues emanzipatorisches und Gesellschaft transformierendes Potential entwickeln. Kann die Kunst/Literatur überhaupt ein Mittel der Emanzipation sein? Wie politisch kann Kunst/Literatur überhaupt sein? Welchen Zwängen ist die Literaturproduktion unterworfen? Welche Strategien gibt es, um diese Zwänge und Limitierungen des Literaturbetriebs zu unterlaufen?