veranstaltungsarchiv 2013 – 2014

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als die verbindung noch stand...

15. 12. 2014 | “klasse krimi faschismus”

~17:30 | zimale | mariahilferstrasse 23 | 8020 graz | c4 text/theater | collage-spielerei – stefan schmitzer und jürgen gerger lesen texte von georges bataille, arthur conan doyle, sigmund freud und pier paolo pasoli und fragen sich unter anderem:

wer hat den geschichtsbegriff geklaut?


13. 12. 2014 | “intervention knecht rupprecht”

ab 16:00 (3 x 10 minuten) | weihnachtsmarkt färberplatz | 8010 graz | c4 text/theater | intervention knecht rupprecht ist eine serie von drei kurzen textinterventionen im geschehen des weihnachtsmarkts von jürgen gerger und stefan schmitzer. ein dialog von natur(-weihnachts-)geistern überdie eigene funktion und den eigenen ontischen status. ausserdem werden zuckerl bzw. apferl an kinder verteilt.


11. 12. 2014 | “10 jahre plattform”

abends (???) | literaturhaus graz | elisabethstrasse 30 | 8010 graz | lesebeitrag bei der anthologiepräsi und jubiläumsfeier zum o.g. anlass


10. 11. 2014 | “zwei minuten vierzig sekunden oder so textbeitrag”

ab 19:00  | dom im berg | schlossbergplatz 1 | 8010 graz | es ist nämlich landeskulturpreisverleihungsgala. und ich hab ja eines der literaturstipendien 2014 gekriegt. und werd deswegen, s.o., ca. 2:40 min oder so ein gedicht vorlesen.

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o8. 11. 2014 | “text im klang”

16:30 (gespräch) | 19:00 (aufführungen) | kulturzentrum bei den minoriten | mariahilferplatz 3 | 8020 graz | Uraufführungen von impuls Kompositionsaufträgen und Lesungen

impuls verknüpft junge Komponierende und InterpretInnen nicht nur bei seiner internationalen Ensemble- und Komponistenakademie für zeitgenössische Musik und fördert KomponistInnen auch abseits des impuls Kompositionswettbewerbes durch Kompositionsaufträge. Mit dem neuen Projekt „Text im Klang“ wird darüber hinaus auch eine Beschäftigung und Verbindung mit junger Literatur angeregt. Verschiedene vorab ausgewählte Texte bzw. Textfragmente – Gedichte und Miniaturen, Prosa und Dramatisches – von LiteratInnen mit Nahbezug zu Graz geben hier … (weiterlesen auf der seite von impuls ->)


29. 10. 2014 | “zwischen selbstbestimmung und widerstand”

20:00 | ISOP plauderBar | dreihackengasse 2 | 8020 graz | Präsentation eines Auftragstexts zum ISOP-Projekt

Die Dringlichkeit von Befreiungserzählungen zwischen Selbstbestimmung und Widerstand zu thematisieren, dazu wurden SchriftstellerInnen eingeladen, die sich die Aktualität von Frantz Fanons “Die Verdammten dieser Erde”, Virginia Woolfs “Ein eigenes Zimmer” und Georg Büchners “Friede den Hütten & Krieg den Palästen” in eigenen Texten vergegenwärtigen. TeilnehmerInnen an der Workshopreihe “Alphabet des Lebens”, in der Malen und Fotografieren wesentliche Mittel des Ausdrucks waren, formulieren ihre Bedürfnisse und Wünsche für ein selbstbestimmtes Leben. … (weiterlesen auf der seite von ISOP ->)


12. 06. 2014 | jubi jandl äum

17:30 & 19:00 | c4 text/theater im FORUM STADTPARK (hauptraum) | stadtpark 1 | Eintritt frei | 21:00 | FORUM-Keller | Eintritt: € 6,- | Abo € 18,- |

Am 12.06.1964 las Ernst Jandl erstmals im FORUM STADTPARK in Graz. Gerade diese eine Lesung  markierte eine Wende in seiner Aufnahme in Österreich, nach der eine zögernde Auseinandersetzung mit seinem Werk und eine allmählich wachsende Anerkennung begann. Denn wie kein Anderer schaffte er es die Sprache in Form von Gedichten zu entblößen und in neue Kleider zu stecken. Jandls Durchbruch beim österreichischen Publikum markiert die Öffnung eines Zeitfensters, da literarisches Experiment und “Spielerei” Impulse in den Mainstream abgaben. Wenn wir gezwungen würden, innerhalb der deutschsprachigen Literatur eine genuin österreichische Position zu bezeichnen – mit Jandl, Mayröcker und der Wiener Gruppe müssten wir anfangen. Zum 50ten Jahrestag der ersten Lesung Ernst Jandls im FORUM STADTPARK wird beim „jubi jandl äum“ in Form von Lesungen und einer Performance nach Jandls Sprechoper „aus der fremde“ erinnert.

Es lesen: Stefan Schmitzer, Lukas Custos, Johannes Rotheneder19:00 «aus der fremde» Theaterperformance | Regie/Konzept: Johannes Rotheneder, Norbert Prettenthaler | Film: Norbert Prettenthaler | Schnitt: Andrea Schabernak | Musik:  Lukas Custos, Mc Broko | Bühnenbild/Kostüm: Kerstin Schwab | Es spielen: Rebeacca Hofer, Johannes Rotheneder, Norbert Prettenthaler

02. 06. 2014 | lesung i.r.d. poliversale

19:30 | alte schmiede | schönlaterngasse 9 | wien | herbert j. wimmer liest helmut heissenbüttel (textbuch 8) | stefan schmitzer liest stefan schmitzer | steffen popp liest steffen popp | “literaturgeflüster”-rezension der veranstaltung |

Das Wort Poliversale könnte man als eine Chiffre verstehen, die alles mit allem verbindbar erscheinen lässt. Ein universales Vermögen, eine Utopie, eine sprachliche Utopie ließe sich darunter verstehen, dass alles sagbar und sangbar, ausdrückbar ist, mit den Mitteln der Poesie. Und einegesellschaftliche, dass dieses Sagen und Ausdrücken ganz grund- sätzlich zu einer Gesellschaft gehört, die sich tätig, findig, mutig und neugierig nicht in irgendwelche Grenzen weisen lässt, sondern stets weitersucht und sich immer neu erfindet. Weite, Möglichkeiten, Offenheit, Verbindungen und Verbindlichkeit (nicht Verbindlichkei- ten) wären somit der Ausgangspunkt im Ausgangswort, der Grundton, auf den dieses Fes- tival gestimmt ist. Diese Utopie ist vermutlich in jeder Kunst, wenn auch in der Lyrik ganz besonders, angelegt. Ein Streben nach Erweiterung, nach Erforschung neuer Mittel und Wege des Ausdrucks, der Wahrnehmung, des Menschen. Den dieser Utopie entgegen- stehenden Pol bilden freilich die Bedingungen, das Erbe, die inneren und äußeren Zwän- ge, Zensuren, die Gewohnheiten, die Sprachen selbst, die Mechanismen von Gesellschaft und Körper und: die individuellen Möglichkeiten, das Temperament, das Wissen. (michael hammerschmidt in “der hammer”, zeitung der alten schmiede, #69)


13. 05. 2014 | “poor times in poetry land” | symposion

19:30 | forum stadtpark (saloon) | stadtpark 1 | Mit Sylvia Egger, Ralf B. Korte, Evelyn Schalk, Stefan Schmitzer | Moderation: Max Höfler | die gesamte veranstaltung zum nachhören als #43 des pflaster-podcasts |

Im Frühjahr entfachte Florian Kessler in der Wochenzeitung Die Zeit eine Debatte über die Bravheit junger Gegenwartsliteratur, den Einfluss der Literaturinstitute auf agenturgestützte Schreibkarrieremodelle sowie die Veränderung des Literaturbetriebs durch Verlagskonzentration, Kultureventisierung & Anpassungsdruck an angenommene Öffentlichkeiten. Sein Vorwurf, eine Oberschichtsgeneration von Nachwuchsautor*innen wüsste dank Erfahrungsmangel kaum mehr als den eigenen Realitätsverlust schönzuschreiben, provozierte zahlreiche Widersprüche & Gegendarstellungen, aber auch einige Unterstützung dieser kritischen Sicht: die über Wochen in deutschen Tages- & Wochenzeitungen geführte Debatte blieb in Österreich weitgehend unbeachtet, obwohl die verhandelten Themen auch für den hiesigen Literaturbetrieb wesentlich sind.


18. 02. 2014 |  “sehnsucht und revolution. wie im echten leben”

19:00 | alte schmiede | schönlaterngasse 9 | STEFAN SCHMITZER (Graz) recherchiert und antwortet auf MARLENE STREERUWITZ’ Essay zum Thema: WEN INTERESSIERTS? Theater, Literatur, politische Sprache, Literatur wie im echten Leben (24.6.2013) • JACQUELINE KORNMÜLLER (Wien) und PETER WOLF (Wien) im Gespräch zu den Essays von Stefan Schmitzer und Marlene Streeruwitz • Moderation: Angelika Reitzer |

Sehnsucht und Revolution/Wie im echten Leben: Sind wir (Schriftsteller) nicht alle Revolutionäre – »Montagekünstler« (J. Vogl) –, Spezialisten der Überblendung, oder sind wir lediglich Darsteller, Verkörperungen unserer Sehnsucht – zuallererst in der Literatur, die wir schreiben?
Fragen nach Traditionen sowie den Möglichkeiten kritischer Kunst, nach Formen der Subversion und nach der Position Schreibender inmitten all der Realität, die unablässig auf uns einströmt und einwirkt, waren Ausgangspunkte für dieses Essay-Recherche-Labor, welche in einer ersten Runde von zwei Autorinnen und zwei Autoren in Essays aufgenommen wurden.


22. 01. 2014 | “gemacht | gedicht | gefunden – die performance” gemeinsam mit helwig brunner |


 10. 12. 2013 | “engelchen engelchen”

19:00 | podewil | klosterstr. 68 | berlin | hörspielaufführung i.r.v. “Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf in Berlin. Ein Abend von und mit Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf” |


#franzfranz.

die hardplaycompany spielt nach einem stück von stefan schmitzer.  | wo? – graz, kfuni, resowi, sz 15.21 | wann? – 25. 11. 2013 | 29. 11. | 30. 11. | 02. 12. | 05. 12. | 06. 12. | 07. 12. | 16. 12. | jeweils 19:30 | reservierungen unter 0680 143 1985 | teaser-trailer 1 | teaser-trailer 2 | teaser-trailer 3 | rezension der kleinen zeitung | rezension der kronenzeitung |


 19.10.2013 | beislballaden

19:00 | graz | tramina weinstube | präsentation der “grazer beislballaden“, hrsg. von wolfgang kühnelt und andrea stift, mit martin wanko, birgit pölzl und stefan schmitzer.


 21.-24.08.2013 | poezija in vino 2013


13. 05. 2013 | k ein haus – szenischer abend in 10 stationen

dramatische Kurztexte von Valerie Fritsch, Anselm Glück, Elfriede Jelinek, Stefan Schmitzer, Monique Schwitter, Clemens Setz, Gerhild Steinbuch, Peter Turrini, Andreas Unterweger und Josef Winkler. | Weitere Vorstellungstermine: 15., 16., 21., 24., 25., 26., 27. Mai, 1., 2., 3. Juni | Beginn: jeweils 19.30 Uhr


extrakt!

26.04.2013 | 20:00 | Forum Stadtpark Graz | Anthologiepräsentation des Sammelbandes zur Forum Satdpark Literatur 2010-2012 |

Es lesen und diskutieren: Lilly Jäckl, Sebastian Kiefer Alexander Micheuz, Christoph Szalay, Evelyn Schalk, Helmut Schranz, Elisabeth Hödl, Stefan Schmitzer, Johannes Schrettle, Sarah Foetschl, Sebastian Kiefer und Max Höfler.

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Ende letzten Jahres erschien im FORUM STADTPARK Verlag die Anthologie . Der Literaturbeauftragte des Hauses – Max Höfler – versammelt in dieser Publikation alle 60 Autor+innen, die seit 2010 im Forum Stadtpark zu Gast waren, und wirft hiermit ein Schlaglicht auf aktuelle, angriffige und experimentierfreudige Literatur jenseits des literarischen Mainstreams.

 


ein – satz – gedicht

20. 04. 2013 | 13:00 | graz, herrengasse | ein literarischer wecker für den grazer stadtbetrieb

ein satz gedicht

Kennen Sie das auch? Ein Satz verändert das Leben. Ein Satz brennt sich ein. Ins Herz. In den Kopf. Der Beginn. Plötzlich mittendrin. Das Ende. Man hält inne. Man schaut auf. Man ist wach. Wenn Literatur eine Funktion hat, dann diese: Uns aufwecken. Genau das möchte auch dieses Projekt: Ein Satz schreit in den Grazer Stadtraum. Oder lacht in ihn hinein. Oder fragt. Oder rümpft die Nase. Oder schwelgt. Was auch immer. Es ist ein Satz. Es ist ein Gedicht. Es ist ein Ein-Satz-Gedicht. Und: Ein literarischer Wecker im Grazer Stadtbetrieb. Wie genau? 8 Grazer Autorinnen und Autoren schreiben ein Ein-Satz-Gedicht. Diese sind: Andrea Stift, Valerie Fritsch, Christine Teichmann und Julia Hager, Christoph Szalay, Max Höfler, Reinhard Lechner und Stefan Schmitzer. Und sie inszenieren diese als literarischen Wecker im hektischen Stadtbetrieb. Herrengasse (Bereich: Eingang Stempfergasse), 8010 Graz. Ein Projekt von Doris Lind anlässlich des Welttages des Buches.


lesung

16.04.2013 | 18:00 | bücherei st. michael i.d. obersteiermark | unveröffnetlichte texte … unter dem titel “ungedrehte filme”.

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reset the space! neueröffnungsfest für KiG!|

samstag 2. März 2013 | 13:00 – 24:00 | KiG! Lagergasse 98 a |

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... mit Onophon, Hella Comet, Slobodan Milosevic, Thomas Raab, Clara Oppel, Bernhard Wolf, Ingmar Zwirn, Mischa Mendlik, Christine Wassermann, Walter Schaidinger, Norbert Prettenthaler, Stefan Schmitzer, Andrea Schabernack, Katerina Cerna, Ulla Klopf, Karen Engel, Martin Krenn, Thomas Woschitz/ name*it, Martin Schemitsch, Edda Strobl, Renate Oblak, Jutta Panzenböck, Andrea Schlemmer, Karin Ondas, Robert Lepenik, Lothar Lässer,  … u.v.a.

Bilder der Veranstaltung von Lukas Abram, Angelika Reicher (Info Graz), Florian Rüdisser und Ingmar Zwirn


POETRY – DEAD OR ALIVE?

05.02.2013 | brechtfestival augsburg | ein “dichterwettstreit” zwischen 5 lebenden und 5 toten dichterInnen(letztere vertreten durch ensemble-mitglieder des theaters ausgburg), im rahmen des brechtfestivals augsburg, kurhaus göggingen.

Fünf Slam-Poeten im Wettstreit gegen fünf Schauspieler vom Theater Augsburg in den Rollen von Weltliteraten. Am Ende bestimmt das Publikum den Sieger des Dichterwettstreites, der im Rahmen des Brechtfestivals stattfindet: authentisches Eigenwerk oder brillantes Zitat. Moderiert von Michel Abdollahi, musikalisch umrahmt von MISUK mit Neuvertonungen von Brechttexten.

Traditionsgemäß treten auch in diesem Jahr im Rahmen des Brechtfestivals fünf der besten deutschsprachigen Slam-Poeten mit ihren ureigenen Texten gegen fünf Schauspieler vom Theater Augsburg an. Die Ensemblemitglieder Alexander Darkow, Martin Herrmann, Lea Sophie Salfeld, Guido Drell und Paula Binder schlüpfen in die Rollen von Weltliteraten, um deren Gedichte, Monologe und Prosafragmente zum Leben zu erwecken. Und das im Wettstreit gegen die Spoken Word Poetin Theresa Hahl, den amtierenden Schweizer Slam-Champion Renato Kaiser, den Brecht-Fan Moritz Kienemann und den vielfach ausgezeichneten Grazer Lyriker Stefan Schmitzer. Alles ist erlaubt bei diesem modernen Dichterwettstreit, solange die Fünfminutengrenze nicht überschritten wird. Und natürlich solange es nicht langweilt. Denn am Ende entscheidet das Publikum, wer den Sieg des literarischen Wettkampfs „tot gegen lebendig“ davontragen wird: authentisches Eigenwerk oder brillantes Zitat. Den stets ausverkauften Dichterkrieg moderiert wie immer galant-wortgewaltig der Hamburger Michel Abdollahi, von dem es heißt, sein Humor sei trockener als die persische Wüste. Für die musikalische Umrahmung sorgt auch in diesem Jahr die Band MISUK (Eva Gold, Girisha Fernando, Lilijan Waworka und Stefan Brodte) mit ihren inzwischen deutschlandweit bekannten Neuvertonungen von Brechttexten.