„denunziationen“ @ nachtbilder @ Ö1

22. 01. 2017 | 22:05 | radio Ö1, nachtbilder |  Seine Bücher heißen „scheiß sozialer frieden“, „vier schuss“, „zwei primitive balladen“ oder „wohin die verschwunden ist, um die es ohnehin nicht geht“: Stefan Schmitzer, geboren 1979 in Graz, ist durchaus kein Verfasser harmloser Texte. Aber trotz oft radikaler politischer Botschaft haben gerade die Gedichte des Grazer Autors oft die Leichtigkeit von Song-Texten.

Stefan Schmitzers neuer Band „denunziationen“ trägt den Untertitel: „haltlose gedichte“ und enthält Lyrik von der Art, die man aus der Beatnik-Ära kennt: spontan, frech, und auf eine eigenwillige Art rhythmisch: „ICH möchte teil der kreativen klasse sein, und nicht mehr wissen, welche welt das ist, die ich bewohne; ich hätte gerne einen haufen sexy sachen, ein waffenrad und eine erstausgabe h.g. wells“.