okzident express. falsch erinnerte lieder

okzident express. falsch erinnerte lieder | 72 seiten, klappbroschur | isbn: 9783990590287 | droschl 2019
 

ALL ABOARD SE OKZIDENT EXPRESS
LET US STÜRM KLAGENFURT
LET US UMVOLK BUDAPEST WIEN MÜNCHEN

 

Schmitzer »erinnert er sich an Lieder und Texte, die einst gesellschaftliche oder auch ganz persönliche Träger von Hoffnungen und Utopien waren – von Homer bis Marlene Dietrich, von Karl Marx bis Beyoncé – und singt sie in seinen Worten nach.« (Christoph Hartner, Kronenzeitung)

»Stefan Schmitzers okzident express nimmt auf Kategorien wie E und U keinerlei Rücksicht. Zum Glück. Denn nur so kann alles (und zwar tatsächlich: ALLES), was ›in der Welt‹ ist, zu Dichtung werden – und zwar nicht nur zu außergewöhnlich relevanter, sondern vor allem auch zu außergewöhnlich guter.« (Gerald Lind, literaturhaus.at)

»Ein 72-seitiges Werk, mit dem der Autor aufwühlt und weh tut; und das ist schwierig und kompliziert genug, zielt er damit doch auf eine Gesellschaft, die sich über vieles gar keine Gedanken mehr macht.« (Robert Preis, Kleine Zeitung, Graz-Buch der Woche)

»Schmitzer beweist nicht nur Humor, er hat ebenfalls mehr als eine politische Botschaft in seinen Gedichten versteckt.« (Paul Schall, prettynoise)

»Schmitzer zeigt uns die bunte, brutale, westlich gewordene Welt, die ja bekanntlich schon seit längerem als Fortschritts-Schnellzug in den Abgrund fährt. Er zeigt sie uns, indem er ihre »Lieder« – also Popsongs, Theorie, Dichtung, Filme usw. – sprechen lässt, diese wild vermischt, verfremdet, collagiert. Die Gedichte wollen dabei die katastrophische Gegenwart sagbar machen.« (Matthias Ubl, FixPoetry)

»Politische Gedichte werden es immer schwer haben, denn sie gehen eine unnatürliche Verbindung ein, bewegen sich dorthin, wo eine weltfremde, korrumpierte, entkernte Sprache herrscht. Schon mal versucht, Kerne zurück in die Dinge zu tragen, aus denen sie entfernt wurden? Hochachtung vor einem, der es, meines Erachtens, immer wieder versucht!«  (Timo Brandt, Signaturen Magazin)

„Stefan Schmitzer stellt die Zeitgeschichte als kulturelle Satzausfransungen dar. Einem wuchtigen Originalzitat, wie wir es immer gehört und gelesen haben, stehen plötzlich Erosionen der Glaubwürdigkeit gegenüber. Wir können nichts mehr für unverrückbar nehmen, die Lieblingssätze zerbröseln uns unter der Hand.“ (Schoenauer-Literatur)