zwischen undiagnosed und den zeiten …

hatte grad die druckfahnen zum nächsten perspektiveheft in der hand. für das hat sich beim umschlaggestalter der titel oder das motto DAZWISCHEN herauskristallisiert, und mein editorial, das ich zu überprüfen hatte, geht da natürlich drauf ein … und dann war noch platz auf der einen seite drunter. also hab‘ ich im netz nach einem passenden doofschlauen bildchen gesucht, um das DAZWISCHEN noch bisschen zu akzentuieren, mit slightly apokalyptischem nachhall, wie er den texten und ihrer einordnung durch mich gerecht würd‘ (weil: woran mach‘ ich das ZWISCHEN fest? am zustand der welt ZWISCHEN den kriegen, ZWISCHEN den wahnsinnigen an der macht … das da oben war, worauf ich mich dann mit mir verständigt hatte („undiagnosed, but something ain’t right“), und das hier unten wär der erste Gedanke gewesen (das cover der letzten oder vorletzten nummer jener evangelischen theologiezeitschrift namens „ZWISCHEN den zeiten“, die es 1933 angesichts der frage, wie theologisch mit dem arierparagraphen umzugehen sei, zerrissen hat …)

… hab’s dann so oder so bleiben lassen, das vorzuschlagen, um nicht von den texten abzulenken, dh. ihre lesbarkeit nicht durch psychiatrisch-lustige bzw evangelisch-ernstliche kleckse im denken der lesenden einzuschränken.

jetzt nachher laden die zwei verantwortlichen herausgeber*innen dazu ein, auf ein buch anzustoßen, und ich geh‘ hin.

und sonst? – sonst hab‘ ich jetzt 2 1/2 tage damit zugebracht, in alten fotos und sonstigen daseinszeugnissen der familie meines vaters zu wühlen, sie auszusortieren und verschiedenen zwecken und empfänger*innen zuzuordnen. staubig, das. jetz ist gut.